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Szilard Huszank

Szilard Huszank
Born 1980, Miskolc , Hungary.
Lives and works in In Nuremberg und Budapest, Germany and Hungary.




1999-2000 Karoly Eszterhazy Hochschule, Zeichnung und Visuelle Kommunikation, Eger 2001 Akademie der Bildenden Künste Budapest,Freie Malerei, 2001-2003bei Prof. Zsigmond Károlyi, 2003-bei Prof. Dóra Maurer, 2003-2004 DAAD Stipendium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg,bei Prof. Diet Sayler, 2004-2005 Erasmus Stipendium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, Kunst und öffentlicher Raum, bei Prof. Georg Winter 2005 Der Ring des Nibelungen, Opern Gastspiel (Mitarbeit), Peking seit 2005 Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, bei Prof. Peter Angermann 2006 Gründung von Hase & Moos Kunstforum e.V., Nürnberg 2007 Mitgalerist in der Galerie-Bernsteinzimmer, Nürnberg Ausstellungen 2008, Staatliches Theater, Nürnberg (S)(K) 2008, "Neuer Kunstsalon 2008" Haus der Kunst Südgalerie, München (K) 2008, "Unter Druck" Druckgraphik, Akademie Galerie, Nürnberg 2007, "Hoppla" - Druckgraphik, Galerie DIZZYS, Nürnberg 2007, "Akt" Balazzo Brozzi, Nürnberg (S) 2007, "Katastrophen 2" und "Jubiläumsausstellung" Galerie - Bernsteinzimmer, Nürnberg 2007, "Art at Work 2" Ausstellung bei Smurfit Kappa Wellpappe, Feucht 2007, "Fünf x 1" Ausstellung im Süddeutscher Verlag, hüthig-jehle-rehm, München (K) 2007, "Fünf x 1" Ausstellung in Landshut, Galerie in Bewegung (K) 2007, "ARCHE NOAH" Austellung der Klasse Maurer, Ungarische Universität für Bildende Kunst, Budapest, an der ADBK Nürnberg. Organisiert von Szilard Huszank 2007, "Balthus und die Oper" in hase&moos - kunstforum e.V., Nürnberg (S) 2006, "Fett auf Mager", Nürnberg (Ausstellungshalle der ADBK) (K) 2006, Malerei Ausstellung im Balazzo Brozzi (mit Axel Gercke und Andre Debus), Nürnberg (S) 2006, Collegium Hungaricum, Wien 2006, "scharf schiessen", 3hoch3, Nürnberg 2006, "Fett auf Mager", Schwabach (K) 2006, "Chinesisches Kulturhäppchen" in der Ortart Galerie (mit Yue Li), Nürnberg (S) 2005, "Blühbungen" Forschungsgruppe_ f,Lothringer 13 (program angels), München 2005, "GEO 2", in dem Staatlichen Geologischen Institut, Budapest 2004, Ausstellung in Höchstadt, durch die Organisation von Prof. Diet Sayler (K) 2004, Kunstgeschpräch in dem IFA in Stuttgart, (Georg Winter, Gyula Kurucz, Julia Fabenyi, Petra Mostbacher-Dix) 2004, Dannerpreis 2004, ADBK in Nürnberg 2004, Artpool Galerie, "Jatek,mindenkép(p)en", Budapest 2003, "Der Raub der Europa" nach Auswahl, Millenáris-Park, Budapest 2003, "Hausbezetzung aller Art", Budapest 2003, OMDK - Ausstellung, Budapest 2003, Benczúr Haus, Budapest 2003, Barcsay Raum, Akademie der Bildenden Künste, Budapest 2002, "Der Tag der Maler" - Ausstellung nach Auswahl, Budapest 2001, Károly Eszterházy Hochschule, Eger (S) (S) -Solo (K) -Katalog Viereckige Bilder - Aus dem Katalog: Szilard Huszank, Malerei 2001-2007 Szilard Huszank gehört als Künstler zu den am besten organisierten Menschen, die ich kenne. Alles, was er angeht ist von einer bemerkenswerten Zielstrebigkeit und Aufgeräumtheit, sodass am zu erwartenden Erfolg seiner Aktivitäten kaum Zweifel aufkommen wollen. Natürlich ist auch ihm bewusst, dass nicht alles im Leben planbar ist, doch wo immer strategische Überlegung von Nutzen ist, lässt er seinem apollinischen Naturell freien Lauf. Solche Leute sind oft hervorragende Schachspieler, und falls sie sich der Kunst zuwenden, einem Gebiet, wo jeder denkbare Menschentypus anzutreffen ist, dann fallen sie dort durch ihre rigide Selbstdisziplin auf, einer Eigenschaften also, die nicht so von vorne herein als typisch künstlerisch gelten mag. Vielleicht war Mondrian so jemand, oder M.C. Escher, oder der von Szilard Huszank hoch verehrte Balthus. # Dass sich Szilard Huszank einer handwerklich ausgereiften, unumwunden realistischen Malerei widmet, ist so gesehen nicht weiter verwunderlich. Wendet er sich einem Thema zu, sei es ein Aktmodell in einer bestimmten Pose oder in einem bestimmten Interieur oder sei es ein ausgeklügelt arrangiertes Stillleben, so entstehen meist ganze Serien von Bildern, die den Gegenstand unter den verschiedensten Aspekten zeigen. Dieses Vorgehen hat viel von einer naturwissenschaftlichen Forschungsarbeit, und es betrifft nicht nur den Gegenstand, sondern auch die Methoden und Konzepte: Ein Spiel mit Selbstzitaten etwa oder mit kompositorischen Eigenwilligkeiten von der Art „extreme Draufsicht auf unterschiedliche Ebenen“ wird gleich über mehrere Bilder hinweg variiert. Oft tauchen die gleichen Attribute, Muster, Farbkombinationen oder formalen Spielereien immer wieder auf. Während heute viele Künstler bestrebt sind, allzu viele Wiederholungen zu vermeiden, und zudem jeder aufkeimenden Routine zutiefst misstrauen, aus dem Weg gehen und ihr oft bewusst zuwider arbeiten, wohl aus Angst um ihr bisschen künstlerische Freiheit, hat Szilard Huszank keinerlei Problem damit, sich seiner Erfahrungen souverän zu bedienen, auf Erlerntem aufzubauen und sich in bestem Sinne akademisch weiterzuentwickeln. Und so reift seine Malerei von Bild zu Bild und gewinnt zusehends an Sicherheit, Raffinesse und Eleganz. Mit großem Ernst, doch keineswegs frei von Humor geht er einen künstlerischen Weg, wie er gegenwärtig eher die Ausnahme, darüber hinaus aber eigentlich nur selbstverständlich ist. Daß sich ein heutiger und durchaus ehrgeiziger Künstler mit solch ausgeprägtem strategischem Verstand so wenig auf die gängigen neo- und neoneoavantgardistischen Sehgewohnheiten der Kunstkommunity einlässt, sich so ungerührt antizyklisch verhält, mag manchen überraschen. Wäre es doch ein Leichtes für ihn, in diesem Gesellschaftsspiel seinen Stich zu machen. Für mich ist diese Art Abstinenz nur ein zusätzlicher Hinweis auf die reiche malerische Inspiration und künstlerische Leidenschaft von Szilard Huszank. Peter Angermann