Für Meistermann ist die Bildfläche nicht Ort impulsiver Gesten. Vielmehr sucht er nach abstrakten Sinnzeichen als Träger des Empfindens für den verborgenen Gehalt, der hinter der Welt mit ihren wechselnden Erscheinungen verschlüsselt liegt…
Für Meistermann ist die Bildfläche nicht Ort impulsiver Gesten. Vielmehr sucht er nach abstrakten Sinnzeichen als Träger des Empfindens für den verborgenen Gehalt, der hinter der Welt mit ihren wechselnden Erscheinungen verschlüsselt liegt. Sein Glaube an eine höhere Kraft war für ihn der Antrieb, als er 1933, kaum der Akademie entwachsen als "entartet" verfemt, seinen künstlerischen Ideen folgte.